Tarifvertrag bw ig metall

5. Juni 2019: Die Beschäftigten der Bleistiftindustrie sind heute zum ersten Mal in einen «Warnstreik» getreten. Damit hat die IG Metall ein starkes Signal an die Arbeitgeber gesendet, die den guten Arbeitstarifvertrag ablehnen wollen, der den Arbeitnehmern zugute käme. Die IG Metall kämpft für mehr Aufwertung der Unteren Lohngruppen. Zum Tarifvertrag für die Bleistiftindustrie gehören die Bleistifthersteller Faber-Castell, Schwan-Stabilo und Lyra, die zusammen rund 3.400 Beschäftigte beschäftigen. Schwan Stabilo hat zwei Standorte in Heroldsberg und Weißenburg mit rund 2.200 Mitarbeitern. Faber Castell hat zwei Standorte in Stein und Geroldsgrün mit rund 1.100 Mitarbeitern. Lyra hat einen Standort in Nürnberg mit fast 100 Mitarbeitern. Die Warnstreiks fanden am 5.

Juni 2019 an allen Standorten statt. Heute beteiligen sich zum ersten Mal überhaupt Arbeitnehmer der Bleistiftindustrie an einem Warnstreik. In allen fünf Unternehmen, die Teil der branchenüblichen Tarifverhandlungen für die Bleistiftindustrie sind, forderte die IG Metall die Beschäftigten auf, vorübergehend ihre Arbeit niederzulassen. Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen. • Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt. Beantragen mehr als 10 % der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit, Vorrang haben dann diejenigen, die Schichtarbeit, Pflege von Angehörigen oder kleinkinderfürsorge (bis 8 Jahre) leisten.• Die Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, Arbeitnehmer mit 40-Stunden-Verträgen zu beschäftigen (derzeit auf 18 %/13 % aller Verträge je nach Tarifregion festgelegt), aber die Betriebsräte werden mehr und stärkere Widerspruchsrechte haben, wenn die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 35,9 Wochenstunden über alle Arbeitnehmer hinausgeht. Außerdem wurde eine zusätzliche jährliche Zahlung von 27,5 % des Monatsgehalts ab August 2019 eingeführt, die von speziellen Arbeitnehmergruppen in sechs Urlaubstage umgerechnet werden kann. Ab Juli 2019 wird monatlich 90 EUR an die betriebliche Altersversorgung geleistet; januar 2020, EUR98.

Auch die Arbeitszeitregelungen der Projektarbeiten werden geändert. Der Tarifvertrag hat eine Laus 27 Monate. IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Die deutsche Version des Artikels in den IG Metall Nachrichten unter folgendem Link: www.igmetall-bayern.de/nachrichten/ansicht/datum/2019/06/04/titel/heute-erstmals-ueberhaupt-warnstreiks-in-der-bleistiftindustrie/ Der Fokus liegt in der Metropolregion Nürnberg. «Die Arbeitnehmer sind bereit, für einen guten Tarifvertrag zu kämpfen, das ist ein starkes Signal an die Arbeitgeber, die sie ablehnen wollen», sagt Johann Horn, Bezirksleiter der IG Metall Bayern. Personalchef Karlheinz Blessing sagte: «Unsere Lohnvereinbarung ist effektiv auf dem Niveau der Metallindustrie. Dies war ein wichtiges Ziel für uns, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Gleichzeitig sind wir als Arbeitgeber deutlich attraktiver.

Die zusätzliche Jahresvergütung im Rahmen des Tarifvertrags gibt den Arbeitnehmern die Möglichkeit, sich entsprechend ihren Anforderungen für eine zusätzliche Vergütung oder Freizeit zu entscheiden. Darüber hinaus haben wir das betriebliche Altersversorgungssystem deutlich verbessert. Jeder unserer tarifgebundenen Arbeitnehmer wird die Auswirkungen auf seine Rente bemerken. Diese Verbesserung wird jüngeren Arbeitnehmern durch die längere Beitrags- und Zinsakkumulationszeit mehr zugute kommen.» Der Name bezieht sich auf die Metallarbeiterwurzeln der Gewerkschaft, die bis zum Beginn der Gewerkschaften im kaiserlichen Deutschland in den 1890er Jahren zurückreichen, obwohl diese formelle Organisation 1949 nach dem Krieg gegründet wurde. [3] Im Laufe der Jahre hat die Gewerkschaft eine Vertretung in Industrien jenseits des Bergbaus von Mineralien übernommen, darunter die Produktion von Mineralien, die Maschinenbauindustrie, die Maschinenbauindustrie, die Druckindustrie, zu der die moderne Automobilproduktion und die Stahlproduktion als Teil ihrer Arbeiterwurzel gehören, aber auch mehr Angestellte wie Elektro- und andere Formen des Maschinenbaus, Informationssysteme und die Zusammenlegung ehemals getrennter Gewerkschaften für Arbeiter in Holz, Kunststoffen, Textilien und Bekleidung, einschließlich nichtmetallischer Arbeiter.